Dienstag habe ich auf den Scrum Days 2009 einen Workshop von Joseph Pelrine mit dem Thema “Self organizing teams” besucht. Während andere Scrum-Veranstaltungen die Prinzipien von Scrum erläutern, setzt Joseph diese als bekannt voraus und vermittelt brillant und höchst unterhaltsam das “Warum”: Warum funktioniert Scrum? Und warum macht es mehr Spass? Welche Ängste entstehen bei der Einführung und wie kann man ihnen begegnen? Und heißt das dann, dass wir uns im Team alle lieb haben müssen? Auf diese und weitere Fragen findet Joseph Pelrine seine Antworten in der Sozialen Komplexitätsforschung und entlässt einen mit viel Gepäck für den eigenen Werkzeugkoffer. Ach ja: Joseph hat nicht nur Psychologie studiert, sondern ist selbst Entwickler und Maintainer von ein paar Open Source Projekten. Er weiss also nicht nur mit dem Kopf sondern auch mit dem Bauch wovon er spricht… Wer einen kurzen Ausflug in das Thema unternehmen möchte, wird in diesem Video bei InfoQ fündig: Joseph Pelrine’s Blend of Science, Process and Teamwork
Vom Ergebnis der Bundestagswahl 2009 kann man ja geteilter Meinung sein: Unterm Strich bekommt das Volk aber einfach das, was es gewählt hat. Was mich aber wirklich freut, ist das katastrophale Ergebnis, das Horst Seehofer für seine Partei eingefahren hat. Es zeigt, dass nicht nur ich von Gelaber und Haudrauf-Politik die Nase voll habe. Bayern ist nicht so dumpf, wie es gern dargestellt wird und Politiker wie der ehemalige Landtagspräsident Alois Glück sind gefragt: Politische Handwerker statt Medienwerker…